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+++ Live-Ticker Grossbritannien +++: Londons Polizei erwägt Einsatz von Plastikgeschossen
14.35 Uhr: Läden, Behörden und Kindergärten schließen ihre Tore
Ladenbesitzer in mehreren Stadteilen schließen ihre Geschäfte auf Anraten der Polizei. Im Stadtteil Hackney werden Kindertagesstätten angewiesen, ihre Schützlinge nach Hause zu schicken. Auch das Rathaus von Hackney wird evakuiert.
14.24 Uhr: 525 Festnahmen in London seit Beginn der Unruhen
Die Polizei meldet 525 Festnahmen seit Beginn der schweren Ausschreitungen am Wochenende in London. Stephen Kavanagh von Scotland Yard entschuldigt bei den Bewohnern der betroffenen Stadtteile für die Zerstörung durch die Randalierer. Die Polizei sei noch nie mit einer solchen Situation konfrontiert gewesen, sagt er.
Bislang sei gegen mehr als 100 mutmaßliche Randalierer Anklage erhoben worden, sagt Polizeioffizier Simon Foy. Die Polizei in Birmingham gibt bekannt, sie habe nach Unruhen 35 Menschen festgenommen.
14.20 Uhr: Sozialexperte spricht von "verlorener Generation"
Nach Meinung des britischen Sozialexperten Gavin Poole sind die Ausschreitungen „der Ausbruch einer verlorenen Generation“. Bei den Randalierern handele es sich um eine „bankrotte Abteilung der britischen Gesellschaft“, so der Leiter des Zentrums für Soziale Gerechtigkeit. „Das ist das Werk von Leuten, die in Chaos, Hoffnungslosigkeit und Armut leben.“
Viele der Kinder und Teenager, die sich an der Randale beteiligen, gehörten einer „verlorenen Generation“ an. Ihr Leben sei ein Leben auf Kosten des Staates in heruntergekommenen Ghettos. Kriminelle Straßengangs gehörten dort zum Alltag. Viele der Krawallmacher hätten niemals ein stabiles Elternhaus erlebt. „So falsch wie es ist: Sie projizieren die Anarchie in die Öffentlichkeit, die sie zu Hause umgibt.“
13.58 Uhr: Polizei meldet erstes Todesopfer
Ein 23-Jähriger, der in der Nacht zum Dienstag mit mehreren Schußwunden in einem Auto im Stadtteil Croydon aufgefunden wurde, ist im Krankenhaus seinen Wunden erlegen. Er ist das erste Todesopfer der Krawalle.
13.47 Uhr: 44 Polizisten sind verletzt
In einer ersten Bestandsaufnahme berichtet die Polizei von 44 verletzten Polizisten und 14 verletzten Bürgern. Die Vereinigung britischer Versicherer geht schon jetzt davon aus, dass die Schäden in zweistelliger Millionenhöhe liegen.
13.31 Uhr: Polizei veröffentlicht Fotos von Tätern

Die Londoner Metropolitan Police veröffentlicht auf der Fotoplattform Flickr eine Bildergalerie , die mutmaßliche Randalierer der vergangenen Nacht zeigt. Die Standbilder aus Filmen von Überwachungskameras sollen helfen, Täter zu identifizieren und zu verfolgen.
13.23 Uhr: Sicherheitstraining für Reporter und Kameraleute
Reporter und Kameraleute der TV-Sender BBC News und Sky News werden im Laufe des Tages an Sicherheitstrainings teilnehmen, bevor sie in den von Krawallen betroffenen Vierteln arbeiten, berichtet der "Guardian". in der Nacht wurden auch mehrere Medienvertreter angegriffen.
13.10 Uhr: Handys als treibende Kraft der Krawalle
Die treibende Kraft der Ausschreitungen sind offenbar nicht soziale Netzwerke, sondern Handys eines bestimmten Typs. Die überwiegend jugendlichen Täter verabreden sich über die Kommunikationsplattform „BlackBerry Messenger“. Soziale Netzwerke hingegen meiden sie nach Erkenntnissen britischer Medien, weil Einträge bei Twitter und Facebook auch von der Polizei gelesen werden könnten. Nachrichten auf „BlackBerry Messenger“ seien hingegen privat.
12.55 Uhr: Bürger räumen Straßen von Trümmern und Müll
Nach den Ausschreitungen der Nacht finden sich Londoner in Scharen zusammen, um auf den Straßen aufzuräumen. Die freiwilligen Helfer finden sich über social-media-Plattformen wie Twitter und Facebook zusammen. Weitere sammeln Kleidung und Decken für Menschen, die durch die Krawalle obdachlos wurden.
In britischen Städten ist es in den vergangenen 30 Jahren wiederholt zu schweren Krawallen gekommen, oft in ärmeren Vierteln mit einem hohen Anteil vom Einwanderern. Ein Rückblick:
Dezember 2010: Tausende Schüler und Studenten protestieren teils gewalttätig auf den Straßen Londons gegen eine drastische Erhöhung der Studiengebühren. Es kommt zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Auch der britische Thronfolger Prinz Charles und seine Ehefrau Camilla werden angegriffen, bleiben aber unverletzt.
April 2009: Demonstranten protestieren in London gegen ein Gipfeltreffen der 20 führenden Industriestaaten. Am Rande der Proteste kommt ein Mann ums Leben. Der 47-jährige Zeitungsverkäufer wird von einem Polizisten mit einem Schlagstock attackiert und zu Boden gestoßen. Wenige Minuten später bricht er tot zusammen.
Oktober 2005: Beim Ausbruch von Rassenunruhen zwischen Farbigen und Asiaten in Birmingham wird ein 23-jähriger erstochen, Dutzende Menschen erleiden Stich- und Schusswunden.
Mai – Juli 2001: In den nordenglischen Städten Bradford, Leeds und Oldham kommt es über Wochen immer wieder zu Krawallen zwischen weißen und asiatischstämmigen Jugendlichen und der Polizei. Oldham ist schon seit dem Jahr 2000 Schauplatz gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Weißen und Asiaten. Asiatische Banden sollen in bestimmten Vierteln keine Weißen mehr zulassen.
Mai 2000: Bei einer Demonstration gegen den „globalen Kapitalismus" gibt es in London schwere Ausschreitungen. Gewalttätige Jugendliche hatten ein McDonald's-Restaurant zerstört, daraufhin griff die Polizei ein. Auch andere Teile der Innenstadt werden verwüstet, 37 Menschen werden festgenommen.
Dezember 1995: Bei Krawallen im Londoner Stadtteil Brixton liefern sich Jugendliche Demonstranten und Bereitschaftspolizei Straßenschlachten. Auslöser war eine friedliche Protestaktion gegen den Tod eines 26-jährigen, der im Polizeigewahrsam starb.
Juni 1995: Im nordenglischen Bradford werfen Jugendliche asiatischer Herkunft Fensterscheiben ein und zünden Autos an. Polizisten werden mit Ziegelsteinen und Brandbomben beworfen. Zu den Ausschreitungen kam es, nachdem ein asiatisches Mädchen im Verlauf einer Festnahme angeblich von einem Polizeiwagen verletzt worden war. Juni-Juli
1992: Acht Städte Nord- und Südenglands werden über mehrere Wochen wiederholt von Auseinandersetzungen erschüttert. In Sozialwohnungs-Siedlungen in Huddersfield, Blackburn und Burnley im Norden kommt es zu schweren Jugendkrawallen, in Blackburn geraten verfeindete Gruppen von pakistanischen und indischen Einwanderern aneinander.
Oktober 1985: In der Wohnsiedlung Broadwater Farm im Londoner Problemviertel Tottenham kommt es zu schweren Ausschreitungen, nachdem Anwohnerin Cynthia Jarrett während einer Hausdurchsuchung einen Schlaganfall erleidet und stirbt. Jugendliche liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, ein Polizist kommt ums Leben.
April 1981: Der Stadtteil Brixton im Süden Londons ist an mehreren Tagen Schauplatz von Ausschreitungen zwischen der Polizei und Einwohnern afro-karibischer Herkunft. Mehr als 100 Gebäude und 56 Polizeifahrzeuge wurden in Brand gesteckt. Zeitweise beteiligen sich bis zu 5000 Menschen an den Krawallen. 280 Polizisten und 45 Demonstranten werden verletzt. (Quelle: dpa)
12.30 Uhr: Auswärtiges Amt rät Reisenden zu "besonderer Vorsicht"
Das Auswärtige Amt rät Reisenden nach Großbritannien angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen in London und anderen Städten zu „besonderer Vorsicht“.
Auf der Homepage des Ministeriums heißt es: „Reisenden wird geraten, besondere Vorsicht walten zu lassen, sich bei Anzeichen von Ausschreitungen sofort zurückzuziehen und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge zu leisten.
Reisende sollten sich ferner durch die Medien über die aktuelle Entwicklung informieren und ihr Verhalten vor Ort entsprechend anpassen.“
12.17 Uhr: Cameron droht Tätern harte Strafen an

Großbritanniens Premierminister David Cameron droht den überwiegend jugendlichen Kriminellen eine harte Bestrafung an. „Ihr werdet die Kraft des Gesetzes spüren.“ Wenn sie alt genug seien, diese Verbrechen zu begehen, seien sie auch alt genug, für sie zu büßen. Bisher seien 450 Randalierer festgenommen worden. Es sei noch mit deutlich mehr Festnahmen zu rechnen.
Die Täter müssten mit Konsequenzen rechnen, sofern sie volljährig seien, so der Regierungschef weiter. „Wir stehen auf der Seite der Menschen, die sich an die Gesetze halten.“
12.12 Uhr: Cameron ruft Parlament aus den Ferien zurück
Das Parlament solle am Donnerstag in London zusammenkommen, erklärt Cameron. Dort werde er eine Erklärung abgeben. Das Unterhaus befindet sich eigentlich in der sommerlichen Sitzungspause.
12.09 Uhr: Cameron stockt Zahl der Polizisten auf
Cameron bezeichnet die Krawalle als „pure Kriminalität". Es habe Plünderungen gegeben, Raub, Gewalt gegen Polizisten und sogar gegen Feuerwehrleute, die Brände hätten löschen wollen.
„Wir werden alles tun, um die Ordnung wieder herzustellen“, sagt er vor der Tür von Downing Street Nummer 10. Die Zahl der Polizeikräfte werde von 6000 auf 16.000 in der kommenden Nacht aufgestockt.
Eine von vielen Experten geforderte Änderung der Polizeitaktik mit dem Einsatz von Wasserwerfern sowie eine Hilfestellung des Militärs sind offensichtlich nicht geplant. „Das ist nicht die Art, wie wir in Großbritannien Polizeiarbeit machen“, sagte Innenministerin Theresa May.
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11.57 Uhr: Kinder sollen zu Hause bleiben
Die Londoner Polizei fordert Eltern in der britischen Hauptstadt auf, ihre Kinder in der Nacht auf Mittwoch zu Hause zu behalten. Pläne, die Streitkräfte zur Beilegung der Ausschreitungen hinzuzuziehen, gebe es bislang nicht, heißt es weiter.
11.36 Uhr: Freundschaftsspiel England-Holland abgesagt
Wegen der Ausschreitungen kann das für Mittwoch angesetzte Freundschafts-Länderspiel zwischen England und den Niederlanden nicht stattfinden. Der englische Fußball-Verband (FA) erklärte, er bedauere diese Entscheidung. Die Partie hätte im Wembley-Stadion in London stattfinden sollen.
Auf Bitten der Polizei sind außerdem drei für heute angesetzte Begegnungen des League Cup abgesagt worden. Die Pokalspiele Charlton gegen Reading, West Ham gegen Aldershot und Crystal Palace gegen Crawley wurden um unbestimmte Zeit verschoben. Der erste Spieltag der Premier League am Wochenende soll aber wie geplant stattfinden.
10.44 Uhr: Zahl der Festnahmen steigt auf 450
Allein in der Nacht zum Dienstag seien etwa 200 Krawallmacher festgenommen worden, sagt ein Sprecher von Scotland Yard. Seit Beginn der Randale am Wochenende sieg die Zahl der Festnahmen damit auf 450.
10.00 Uhr: Politiker reisen zu Krisentreffen
Premierminister David Cameron bricht seinen Urlaub in Italien ab und kehrt zu einen Krisensitzung nach London zurück. Auch Innenministerin Theresa May und der Londoner Bürgermeister Boris Johnson kehren aus dem Urlaub zurück, um sich mit der anhaltenden Gewalt zu befassen.
9.45 Uhr: May verteidigt Vorgehen der Polizei
May verteidigt das Vorgehen der Polizei bei den Krawallen in London. „In Großbritannien halten wir niemanden mit Wasserwerfern zurück“, sagt May in einem Fernsehinterview. Stattdessen setze sie auf die Mitarbeit der Menschen vor Ort – so funktioniere britische Polizeiarbeit.
Sie ruft die Eltern der randalierenden Jugendlichen und die Vertreter der Gemeinden auf, den Behörden dabei zu helfen, die Gewalttäter auf den Bildern der Überwachungskameras zu identifizieren.
9.24 Uhr: Festnahmen wegen mutmaßlichen Mordversuch
Drei Menschen werden wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen. Ihnen wird nach Angaben von Scotland Yard vorgeworfen, am frühen Morgen mit einem Auto zwei Polizisten im nördlichen Londoner Stadtteil Brent angefahren zu haben. Ein Polizist sei ins Krankenhaus gebracht worden, der andere habe leichtere Verletzungen erlitten.
3.57 Uhr: 26-Jähriger verletzt
Im Verlauf der Ausschreitungen ist ein 26-Jähriger schwer verletzt worden. Der Mann war bereits am Vorabend mit mehreren Schusswunden in einem Auto im Bezirk Croydon gefunden worden, teilt Scotland Yard mit.
2.12 Uhr: Krawalle weiten sich aus
Die Krawalle weiten sich auf weitere Landesteile aus. Nach London gibt es erstmals auch Plünderungen, Brandstiftungen und Randale in Birmingham, Liverpool und Bristol.
Kategorie: Meine Artikel | Hinzugefügt von: sorvynosov (09.08.2011) W
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